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Ich spürte die Aufregung schon beim Eintreten in den Biologieraum. „Muss ich da mitmachen?“ „Ist ja voll eklig.“ „Ich freue mich schon das ganze Schuljahr darauf.“ …

Heute war es nun soweit. Aus einer Petrischale starrten uns mehrere Lamm-Augen an. Nach einer kurzen Einführung in die Anatomie des Auges ging es nun endlich los. Erstaunlich couragiert und mit Interesse folgten die Schüler_innen meinen Anweisungen zur Sektion eines Auges. Mit Sorgfalt wurden die einzelnen Bestandteile präpariert und mit dem Modell verglichen. Die Pupille ist tatsächlich ein Loch. Bei Licht betrachtet konnte man dies genau beobachten. Gewöhnungsbedürftig ist die schwarze Pigmentschicht, die aus dem Auge läuft, insofern man es anschneidet. Mit einem Platsch rutschte der Glaskörper samt Linse in die Schale.  Faszinierend, dass die Linse wie eine Lupe Buchstaben vergrößerte. Im Anschluss wurde die Bildentstehung anhand eines Linsenbaukastens erläutert.

Was sind Fehlsichtigkeiten? In jeder Klasse gibt es Brillen- bzw. Kontaktlinsenträger_innen. Was heißt es nun, kurz- oder weitsichtig zu sein? Früher eher ein Makel, heute ein Statement oder modisches Accessoire.

Was macht man als Optiker? Wie spannend dieser Beruf sein kann, konnte heute leider nur kurz angerissen werden.

Frau Klatt

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© Janusz-Korczak-Schule